Bundeskegelsportabzeichen

Das sportliche Leben im Bowling beschränkt sich nicht nur auf die Liga, Turniere und Pokale. Es gibt noch mehr, ohne dass ich selbst bisher davon wusste. Mitte Juni erreichte mich von der WBU die Information, dass in der Zeit vom 15. Bis 25. Juli das Bundeskegelsportabzeichen (BKSA) des DKB (Deutscher Kegler- und Bowlingbund e.V.) erworben werden kann.  Und um ehrlich zu sein, habe ich von diesem Sportabzeichen noch nie etwas gehört und daher las ich mir die Ausschreibung einmal in Ruhe durch.

Für das Abzeichen müssen acht Spiele absolviert werden, dabei müssen für das Sportabzeichen in Bronze 160 Pins im Durchschnitt gespielt werden, für Silber 170 Pins und für Gold 185 Pins. Nimmt man erstmalig teil, so beginnt man immer mit dem Abzeichen in Bronze. Bei der zweiten Teilnahme ist dann Silber möglich und danach das goldene Abzeichen, wenn denn der Pinschnitt stimmt.
Eine interessante Sache. Nicht der Druck eines Turniers oder Pokalspiels, aber dennoch die Herausforderung eine gewisse Leistung bringen zu müssen, um erfolgreich zu sein. Dieser Herausforderung haben wir, Olli, Sven und ich, uns gestellt. Wir sind am Samstag, 20. Juli, gemeinsam in die Bowling Arena nach Moers gefahren. Einmal, um wieder einmal ein für uns bis dahin unbekanntes Center kennen zu lernen und natürlich, um das Sportabzeichen mit nach Hause zu nehmen. Pünktlich um 12 Uhr waren wir vor Ort. Kurt Beuer nahm vor Ort die Spiele ab und während wir uns langsam fertig machten, legte er noch ein frisches Öl auf die Bahnen. Das Wetter war mit ca. 23°C auch relativ human und so konnten wir in aller Ruhe mit den Probewürfen starten. Es herrschte eine himmlische Ruhe in der Bowling Arena, da außer uns zu der Zeit niemand anwesend war.

Die Voraussetzungen hätten besser nicht sein können… ein sauberer Anlauf, ein frisches recht einfaches Öl, ein sauberes Pindeck und viel Ruhe. Entsprechend entspannt begannen wir mit unseren Würfen. Wir kamen recht gut mit den Gegebenheiten zurecht und jeder von uns hielt sich relativ entspannt oberhalb der geforderten 160 Punkte auf. Die Bahn war bestens präpariert und die Pins fielen in Strömen. Aufgrund der Temperaturen gönnten wir uns jeweils 1,5l Wasser, den trotz des bewölkten Wetters stieg die Temperatur beim Spielen merklich an. Olli hatte stellenweise etwas Pech und dazu Probleme mit seinem Daumenblock und so blieben, trotz einer sauber gespielten Linie, zum Teil recht merkwürdige Pinkonstellationen stehen. Trotz allem hat es für jeden von uns gereicht, wobei der Abstand zu den geforderten 1280 Pins schon mehr als ausreichend hoch war.

Zum Ende hin gesellte sich noch der 1. Vorsitzende der WBU, Hansjörg Babucke, zu uns, der auch auf der Jagd nach dem Abzeichen war. Aber im Gegensatz zu uns, reichten bei ihm sechs Spiele. Angeblich sieht das die Ausschreibung so vor. Aus meiner Sicht ist das nur der übliche Vorstands-Bonus. (Vorsicht: Ironie!) 😉

Danke an Kurt für die Abnahme und die Arbeit im Center! So ruhig und relaxed spielt man nicht alle Tage.
Wir kommen wieder und sichern uns dann noch die anderen zwei Abzeichen. Auf einem Bein kann man ja nicht stehen.
Ich kann es jedem sehr ans Herz legen, diese Veranstaltung auch einmal zu besuchen. Die Kosten sind sehr günstig (14 Euro für 8 Spiele) und man gewinnt immer und wenn es nur Erfahrung ist. Zumal es in diesem Durchgang wohl nur einen Teilnehmer von insgesamt 67 gab, der das Abzeichen nicht erlangt hat.
Wir wollen unseren Sport ja schließlich nicht einzig und allein im heimischen Bowlingcenter verbringen. Also auf und holt euch das BKSA!

Folgetermine werden hier auf der Webseite veröffentlicht!

 

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